Die Ritter der Löwenbanner

Das Löwenbanner zu Hagenbach und Berg

Liebe Besucher und Freunde des Löwenbanners


Die Zeit vergeht wie im Fluge. Es ist schon wieder Juli und es wird Zeit, die Vorbereitungen für das mittelalterliche Sommerfest des Gnadenhofes für Tiere e.V. in Ka-Neureut vorzubereiten, und zwar das Programm.
In den vergangenen 2 Jahren der Coronapandemie mussten die Kinder sehr viel entbehren, leider. Daher haben wir uns entschieden, daß in diesem Jahr die Kinder im Mittelpunkt stehen.
Das Programm wird daher voll auf die Kleinen ausgerichtet.
Aber auch die erwachsenen Besucher werden nicht zu kurz kommen.
Damit Geld in die Kasse des Gnadenhofs kommt, haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen.
Das Löwenbanner zu Hagenbach und Berg stiftet dem Verein eine Ritterfigur aus Bronze. Sie ist 28 cm hoch und wiegt 3,95 Kilo.

Diese Figur kann gegen eine Spende erworben werden. Die Mindestspende beträgt 200 Euro.
Spendenwillige können weitere Beträge darüberhinaus über die Mailadresse des Gnadenhofs spenden.
Am Samstag 20. August wird dann der Spender mit der höchsten Summe Besitzer dieser schönen Figur sein.  Näheres findet ihr auf der Homepage des Gnadenhofs.


Unsere Bitte: Macht mit und spendet, damit ein großer Betrag zusammen kommt.


Euer Winfried von Bergen
niedergeschrieben  Anno 2022 im Monat Juli am 5. Tage



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Nach 2 Jahren Corona und der damit einhergehenden Einschränkungen ist es nun wieder soweit, es finden wieder Mittelaltermärkte statt.
Nachdem in Philippsburg zwei Mal der "Markt der Epochen" stattfand an denen wir nicht teilnehmen wollten, sind wir in diesem Jahr wieder in Philippsburg dabei und unterstützen den neuen Veranstalter Lorraine Medievale tatkräftig.

Das heißt, wir werden nicht nur lagern, sondern auch das Programm mitgestalten.
Da der neue Veranstalter erst im Februar erfahren hat, dass der " Markt der Epochen" nicht mehr stattfindet, sind die Vorbereitungszeiten für ihn und uns sehr kurz.
Wir werden aber unser Bestes geben um unseren Beitrag für ein gutes Gelingen beizutragen.
In diesem Sinne freuen wir uns wieder in Philippsburg dabeizusein und wünschen allen eine gute Zeit und Gesundheit.
Wir sehen uns in Philippsburg.

Euer Winfried von Bergen

niedergeschrieben  Anno 2022 im Monat Mai am 19. Tage




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zwei Jahre keine Mittelalterveranstaltung, bedingt durch die "Corona Pandemie" haben wir  hinter uns.
Nun aber wollen wir, sofern es im Sommer keine Einschränkungen gibt, wieder das Mittelalterliche Sommerfest für den Gnadenhof für Tiere eV in Ka-Neureut veranstalten.
Mit dem Vorstand des Vereins haben wir als Termin den 20.+21. August 22 festgelegt.
Einladungen an die Gruppen sind auch schon verschickt.
Wir würden uns freuen, wenn sich auch noch andere Gruppen melden, sodaß wir ein großes Fest veranstalten können. Händler sind auch willkommen.
Inzwischen haben wir schon viele treue Fans des Mittelalterlichen Sommerfestes, die sich schon riesig darauf freuen, dass das Sommerfest in diesem Jahr wieder stattfindet.
Hoffen wir, dass "Corona" unser Vorhaben nicht durchkreuzt oder ein anderes Geschehen die Veranstaltung verhindert.

                                              Euer Winfried von Bergen


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Wir waren, wie angekündigt, am 23. Oktober auf der Ronneburg. Einige von uns sind schon am Freitag angereist und haben die Burg im Beisein von Herrn Hofer, dem Verantwortlichen auf der Burg, diese in Augenschein genommen. Das war für uns wichtig, um sicherzustellen, dass am Samstag alles klappt. Es war ja unser erster Besuch auf der Ronneburg.

Übernachtet haben wir im Landgasthof Krone in Hüttengesäß, ungefähr 4 Kilometer von der Ronneburg entfernt. Wir sind dort herzlich empfangen worden und haben auch hervorragend gespeist. Besonders das Frühstück soll hier besonders erwähnt sein. Es hat uns an nichts gefehlt.

Am Samstag rückte dann die Gruppe an. Wir hatten uns in der Krone schon soweit wie möglich vorbereitet und gewandet. Der Rest wurde auf dem Parkplatz erledigt.

Petrus meinte es gut mit uns und ließ die Sonne scheinen.

Um Punkt 13:00 Uhr ertönte das Rufhorn und unser Herold verlangte Einlass für den König.

Das Burgtor wurde von innen geöffnet und der König trat mit seinem Gefolge ein.

Raimund von Löher und sein Gefolge empfing den König und gemeinsam besichtigte man die Burg, die schon von vielen Besuchern belebt wurde.

Nach der Besichtigung zog der große Tross zur Burgkapelle, wo eine Andacht zu Ehren des Königs stattfand.

In der Kapelle leistete Raimund von Löher vor dem Altar dem König den Treueschwur.

Danach ging es einige Treppen hinab, die Kapelle befindet sich im zweiten Stock, in den Burghof. Dort übergab Raimund von Löher den Willebrief an den König, der vom Kanzler des Königs laut vorgelesen wurde. Im Burghof hatte sich bereits eine große Anzahl Besucher versammelt und lauschte der Verlesung.

Im Anschluß fanden im Burghof Wettkämpfe im Schwertkampf statt, sowie Bogenschießen auf der Wiese am Burgtor.

Danach trafen sich beide Gefolge zu einem Mahl in einem kleinen Saal der Burg.

Rudolf war ein bescheidener Mann. So erschien er vor der Burg schlicht gekleidet in Ledergambeson, Kettenhaube, Helmkrone und Schwert. Er kam aus Cochem, wo er zuvor noch gekämpft hatte.

Zur Andacht kleidete er sich in einen weißen Gambeson und seinen Wappenrock mit dem Habsburger Wappen, dazu eine Kopfbedeckung mit Federschmuck, zwei Wolfsfelle, die von einem Löwenkopf aus Messing zusammengehalten wurden, lagen auf seinen Schultern.

In dieser Bekleidung empfing er den Willebrief und verfolgte die Wettkämpfe.

Um 6 Uhr am späten Nachmittag verließ der König die Burg und begab sich zu seinem Gefolge nach Hüttengesäß.

Die Burg verzeichnete an diesem Tag eine große Besucherzahl, laut Herrn Hofer waren es 400 Erwachsene und 200 Kinder. Mit dieser Zahl hatte man nicht gerechnet.

Am Sonntag nach einem fürstlichen Frühstück im Landgasthof Krone traten wir zufrieden die Heimreise an, die für uns Alle angenehm von statten ging.


Am Montag, 25. Oktober stand ein schön geschriebener Bericht im Hanauer Anzeiger, der in der Bildergalerie hinterlegt ist.

Viele der schönen Fotos in der Bildergalerie stammen von Peter Lutz vom Karfunkel Verlag.


Ich wünsche viel Spaß dabei.

In diesem Sinne seid herzlichst gegrüßt, bleibt gesund

Euer Winfried von Bergen


niedergeschrieben  Anno 2021 im Monat November am 2. Tage



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Am 05. November1414 begann das Konzil zu Konstanz und endete am 22. April 1418.

Durch dieses Konzil geriet die Reichsstadt Konstanz in den Blickpunkt der damaligen Weltöffentlichkeit.          Was war der Grund für das Konzil?

Das seit dem Jahr 1378 andauernde große abendländische "Schisma" (Spaltung der lat. Kirche) sollte beendet werden und die Einheit der Kirche wieder hergestellt werden.

Denn es gab seit 1378 drei ! Päpste, die jeder für sich das höchste kirchliche Amt    beanspruchten.

Im Streit lagen der römische Papst, Gregor XII, der arigonesische Benedikt XIII und der pisanische Johannes XXIII.

Ein weiterer Verhandlungspunkt war die Behandlung der Glaubensfragen, Fragen der kirchlichen Verkündung und der Sakramentslehre, damit die Ketzerei wirksam bekämpft werden konnte.

Da es keine Einigung gab, wurde auf Betreiben des römisch-deutschen Königs Sigismung und dem Gegenpapst Johannes XXIII, das Konzil einberufen.

Gastgeber war der Fürstbischof Otto III von Hachberg.

Zum Konzil reisten tausende von Teilnehmern und Besucher aus der ganzen christlichen Welt an. Die Stadt war vollgestopft mit Menschen, die über die gesamte Zeit versorgt werden mussten. Eine logistische Herausforderung für die Stadt.


Zu dieser Zeit lebte in Konstanz ein Mann namens Ulrich Richental.

Die Familie von Ulrich stammte aus dem Ort Richental im Kanton Luzern und war

nicht von adliger Herkunft.

Er war ein gebildeter Mann, juristisch geschult und der lateinischen Sprache mächtig.

Sein Vater war als Stadtschreiber in Konstanz tätig.

Diesem Ulrich Richental verdanken wir die "Chronik des Konzil zu Konstanz".

Er hat in den vier Jahren alles aufgeschrieben, was er selbst erlebt hat.

Anlässlich des 600 jährigen Jubiläums erschien im Jahr 2013 eine faksimile Ausgabe der Chronik in Farbe.

Vor kurzem konnte ich nach langer Suche ein tolles Exemplar aus privatem Besitz erwerben.

Die farbigen Bilder zeigen, dass es bereits 1414/18 die Pizza in Konstanz als Speise

angeboten und auf fahrenden Pizzaöfen gebacken wurden.

Auch Schnecken und Froschschenkel aus Frankreich. Weitere bis dahin unbekannte

Speisen und Getränke hielten Einzug in unsere Gefilde.

Ich habe einige Bilder aus der Chronik fotografiert und hier eingestellt.


Eine interessante Abhandlung findet Ihr auch auf WIKIPEDIA.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Betrachten der Bilder.


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Bilder von der Feste Coburg